Die neue Ausstellung
im Kunstspeicher: Simone Opdahl
"Neue Arbeiten"
vom 14.05. bis 19.06.2011
samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr
Simone Opdahl
im Gespräch mit Bernhard Kötter bei der Eröffnung der Ausstellung am Freitag,
13.05.2011
Zeitungsbericht in der IVZ vom 16.05.2011 (Dietlind Ellerich)
"Aus der Natur auf die Leinwand - Bilder von Opdahl im
Kunstspeicher"
Es sei schwierig, spontan über Kunst zu sprechen, erklärt Simone Opdahl während
der Eröffnung ihrer Ausstellung am Freitagabend. "Aber Fakt ist", fährt die
Malerin fort, "ich bin kein Politiker, und dies sind keine Plagiate, das ist
alles selbst gemacht". Viele der Werke seien für die Ausstellung in Mettingen
entstanden, blickt sie auf ein halbes Jahr intensivste Arbeit zurück. Die Werke
unter dem Titel: "Neue Arbeite" sind bis zum 19. Juni immer samstags und
sonntags jeweils von 15 bis 18 Uhr im Kunstspeicher auf dem Mettinger
Schultenhof zu sehen ist.
In die Heimat zurück kehrte die im Tecklenburger Land geborene Künstlerin, die
heute am Starnberger See lebt und arbeitet, auf die Einladung des Fördervereins
Mettinger Schultenhof. Sie habe die Berge schon immer geliebt und ziehe für ihre
Arbeit auf der Leinwand viel aus der Natur, stellt die 52-jährige fest. Weitere
Motive sucht sie sich in ihrem gesamten Umfeld, in Katalogen, Zeitungen. Sie
male eben "alles, was mir in die Finger kommt", betont Opdahl.
"Ich bin kein Menschmaler", ist sie überzeugt und zeigt auf die vielen Bilder,
in denen die Tiere eine Rolle spielen. In einem Tier sieht sie viel mehr
Facetten. Eine besondere Affinität empfinde sie zum Hasen, erläutert Opdahl und
erinnert an Josef Beuys, der ebenfalls einen Hasen zum Hauptdarsteller seiner
Kunst machte.
Doch Simone Opdahl malt auch Stillleben, die allerdings nicht "still", sondern
in Bewegung sind. Dafür nutzt sie am liebsten große Leinwände, die sie erst
einmal gründlich "schrubbt", um sich Freiräume "im wahrsten Sinne des Wortes" zu
schaffen. "Auf großen Leinwänden kann ich die Dinge stellen wie ich will, etwas
übermalen, etwas hinunter fließen lassen, das ist ein ständiger Prozess",
erklärt sie ihre Vorgehensweise. Dabei räumt sie mit dem Vorurteil auf, dass sie
schon vorher wisse, wie ihr Bild am Ende aussehe. "Ich habe nie von Anfang an im
Kopf, wie das Bild aussieht", gibt die Künstlerin zu, Vielmehr verändere sich
die Leinwand kontinuierlich, bis sie plötzlich merke "Stopp, jetzt reichts,
jetzt ist es genug".
Simone Opdahl macht mit ihren Gemälden, ihren Farben, ihren verschiednen
Techniken und untersxchiedlichen malstilen neugierig. Ihre Werke verleiten den
Betrachter zum Nachdenken und bringen am Freitagabend jede Menge Gespräche in
Gang.

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage von Simone Opdahl