Farbe, Licht und Natur im Kunstspeicher - IVZ am 15.2.2016 von Holger Luck
METTINGEN. Unter dem Titel „Colour. Light. Nature. – Farbe. Licht. Natur.“ eröffnete der Förderverein Mettinger Schultenhof am Freitagabend die erste Kunstausstellung des Jahres im Kunstspeicher. Die Ausstellung zeigt Bilder der renommierten Künstler Ildefons Höyng aus Jüchen und Benjamin Nachtwey aus Düsseldorf. Zur Vernissage in den Räumen auf dem Schultenhof fanden sich, neben den ausstellenden Künstlern und Vertretern des Fördervereins, zahlreiche Kunstinteressierte ein.
Benjamin Nachtwey und Ildefons Höyng brachten den Gästen gemeinsam mit Ute Schwermann-Temmen vom Förderverein das Konzept der Ausstellung näher. Die abstrakten Arbeiten Höyings sind ganz bewusst im Wechsel mit den gegenständlichen Gemälden Nachtweys angeordnet. Großformate stehen neben Kleinformaten, Linienstrukturen in leuchtenden Farben neben naturalistischen bis düster-romantischen Landschaftsszenen. Die Ausstellung lebt vom Kontrast. Gleichzeitig treten die Bilder aber auch in Kontakt miteinander, lassen im gegenseitigen Dialog etwas Neues für den Betrachter entstehen.
Für Nachtwey und Höying ist es bereits die siebte Gemeinschaftsausstellung, weitere sind geplant. Zur gleichen Zeit der Vernissage in Mettingen wurde eine Ausstellung in Köln eröffnet, zu der beide Künstler ebenfalls mit ihren Werken beitragen. Dass sie an diesem Abend Mettingen den Vorzug geben würden, sei allerdings keine Frage gewesen, so Benjamin Nachtwey: „Schließlich haben wir beide die Kunst in Mettingen kennengelernt.“ Außerdem gehe es im Kunstspeicher viel persönlicher zu, ergänzte Ildefons Höying. Dieses Lob ging an die Kuratorin Ute Schwermann-Temmen, die betonte, nur selten eine so lebendige und von reger Diskussion geprägte Ausstellungseröffnung im Kunstspeicher erlebt zu haben wie an diesem Abend.
Das Ausstellungskonzept scheint aufgegangen und wurde im Anschluss an den offiziellen Teil stimmig weiter geführt. Der Förderverein lud die Ausstellungsbesucher zur gemütlichen Runde um den langen Tisch ein. Wer mochte, hatte hier Gelegenheit, das Gespräch mit den Künstlern bei Wein, Wasser und kleinen Snacks fortzusetzen.
Die Ausstellung im Mettinger Kunstspeicher öffnet bis zum 13. März jeden Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Ausstellung im Kunstspeicher (Eigenbericht)
Colour. Light. Nature. Farbe. Licht. Natur.
METTINGEN. Die beiden renommierten Künstler Ildefons Höyng (Jüchen) und
Benjamin Nachtwey(Düsseldorf) sind am Freitag, 12.
Februar, zu Gast im Kunstspeicher in Mettingen. Der Name ihrer gemeinsamen
Ausstellung „Colour. Light. Nature. – Farbe. Licht. Natur.“ lässt laut dem
Veranstalter, dem Förderverein Mettinger Schultenhof, viele Interpretationen
zu. Auch die gezeigtenBilder sind offen für die Assoziationen der
Betrachter, heißt es in einer Pressemitteilung. Gegenständliches und
Ungegenständliches erscheint im Wechsel oder überlagert einander.
Impressionen aus dem Erleben der sichtbaren Welt wirken transformiert in
Farben und Licht und variieren Nähe und Distanz, Bekanntes und Unbekanntes.
Die beiden Künstler haben sich schon seit Längerem in gemeinsamen
Ausstellungen und im Dialog miteinander erprobt. Sie zeigen im Kunstspeicher
Mettingen ihre Malereipositionen und setzen sie in einem Fries aus kleinen
und mittleren Formaten in Beziehung zueinander. Die Spannungen und
Harmonien, die sich daraus ergeben, wirken bereichernd und gehen über die
Faszination der einzelnen Werke hinaus, so der Förderverein. Ildefons Höyng hat schon vor zwei Jahren einige
interessante Aspekte seines Werkes in Mettingen ausgestellt. Damals
überwogen das abstrakte Spiel mit Farben, Transparenz, Nähe und Distanz in
großformatigen Bildern. In dieser neuen Ausstellung spielen zusätzlich
Fragmente und Formen aus dem Gegenständlichen hinein in seine nach wie vor
leuchtkräftigen und dabei doch Zartheit vermittelnden Bilder. Die Bilder von Benjamin Nachtwey stellen Natur und
äußere Welt ins Zentrum der Betrachtung. Die aus Farbe, Licht und der
Abwesenheit von Licht entwickelten Szenerien entwickeln eine hohe
Faszination. | Im Anschluss an die Vernissage am 12. Februar um 20 Uhr lädt
der Förderverein dazu ein, sich in gemütlicher Runde am langen Tisch im
Speicher bei Wein, Wasser und kleinen Snacks mit den Künstlern auszutauschen
und neue Perspektiven kennenzulernen. Die Ausstellung ist bis zum 13. März
jeweils samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.