Privatgärten
offenbaren viele traumhaft schöne Ecken
Elf
Gartenbesitzer haben am Sonntag in Kooperation mit dem Förderverein Mettinger
Schultenhof die Pforten zu ihren heimischen Grünanlagen geöffnet. Die
Hobbygärtner waren vom Andrang und Interesse überwältigt und gaben gerne
Auskünfte und Tipps.
METTINGEN. „Das ist bisher der Schönste“, ruft Pepe seiner Mama zu. Was dem
Siebenjährigen an dem Garten der Familie Herfurth so besonders gut gefällt, kann
er wie die Scharen von Menschen, die am Wochenende das 1700 Quadratmeter große
Gelände in Hanglage an der Sonnenstraße erobern, wohl gar nicht so genau sagen.
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Und auch die Gartenbesitzer waren vom Andrang und Interesse überwältigt und
standen gerne Rede und Antwort. Sie lege Wert darauf, ihren Garten, falls
irgendwann einmal nötig, auch im Rollstuhl fahrend genießen zu können, und sie
wolle von jeder Stelle im Garten einen schönen Blick haben, erklärt Klara
Herfurth. Vom Hochsitz hat man den besten Ausblick, unter dem Pavillon kann man
die Wolken am Himmel ziehen sehen, die Bank am Teich lädt dazu ein, sich bei
Geplätscher und Vogelgezwitscher zu erholen. „Wer wissen will, wer ich bin, muss
einfach in meinen Garten schauen“, beschreibt die Gastgeberin die Anlage, die
früher der Apfelgarten ihres Elternhauses war. Einige der 70 bis 80 Jahre alten
Gewächse sind noch im Garten.
Auch
andere Gartenbesitzer verkauften Speisen und Getränke für den guten Zweck wie
für die Kinderkrebshilfe und die Radweg-Initiative Schniederberg.
Die
„Offene Gartenpforte“ des Fördervereins Mettinger Schultenhof kam bestens an.
Nicht nur bei den Mettingern, auch Familien aus den Nachbargemeinden machten
sich per Rad auf den Weg ins Tüöttendorf. Gut, dass nicht nur viele Gärten
traumhaft waren, sondern auch das Wetter sich von seiner besten Seite zeigte.
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