Tag der offenen Gartenpforte lockt viele Besucher in die
Tüöttengemeinde/Organisatoren sind sehr zufrieden
Gute Ideen für heimische Anlagen
Trotz des zunächst eher grauen Wetters kamen viele Besucher zum Tag der offenen
Gartenpforte, vor allen auch, um sich zur Gestaltung der heimischen Anlagen
inspirieren zu lassen. Insgesamt zehn Gärten boten dazu am Sonntag in Mettingen
reichlich Gelegenheit. Fotos: Dietlind Ellerich
Von Dietlind Ellerich
METTINGEN.
Bedenkenträger hatten am Sonntag keine Chance: Das Wetter spielte trotz des
grauen und feuchten Starts in den Tag mit. Und so machten sich viele Menschen
auf den Weg, um durch die „Offene Gartenpforte“ zehn völlig unterschiedliche
Anlagen zu entdecken.
Schon am Mittag, als die Sonne es noch längst nicht durch die Wolken geschafft
hatte, zeigten sich die Veranstalter des Fördervereins Schultenhof, der
Mettinger Landfrauen sowie Gartenbauer Martin Pötter begeistert von der
Resonanz. Das Angebot wurde zum ersten Mal als Gemeinschaftsprojekt organisiert.
Die Heerscharen von Radlern auf den Straßen und in den Siedlungen bestätigten
den Eindruck der Organisatoren, die das Event mit jeder Menge Herzblut und trotz
einiger Rückschläge, einschließlich kurzfristiger Absagen potenzieller
Gartengastgeber, auf die Beine gestellt hatten.
Wer seine Anlagen für die Besucher geöffnet hatte, beantwortete Fragen zu Rosen,
Mauern und Skulpturen und brachte manche auf gute Ideen für den heimischen
Garten. Die Palette reichte vom kleinen Siedlungs- bis zum weitläufigen Bauern-
oder Naturgarten und bot die gesamte Vielfalt der Gartenlandschaften. Ob
Terrakotta-Skulpturen, üppig blühende Staudenbeete, Wasserspiele, Gemüsegärten
oder lauschige Ecken: Alle kamen auf ihre Kosten und ließen sich für daheim
inspirieren.
Einige Besitzer hielten zu-dem ein spannendes Begleitprogramm parat. So war an
der Sonnenstraße ein Bonsai-Experte vor Ort, und die Reha-Klinik lockte mit den
neuen Therapiefahrrädern der Mathias-Stiftung. Viele waren neugierig und wagten
mit oder ohne Begleitung durch eine Seniorin und einen Senior eine Testfahrt.
Hochbetrieb herrschte im Garten Pötter an der Recker Straße. Dort konnten die
Besucher nicht nur die vielen Themengärten erobern, sondern bei verschiedenen
Ausstellern schöne Dekorationen kaufen, leckere Kleinigkeiten probieren oder
sich beraten lassen. Auch das Café der Landfrauen war in Pötters Garten
untergebracht und bot unter dem Motto „Alles um die Erdbeere“ Kuchen und Torten
mit den süßen roten Früchten, aber auch anderes Naschwerk.
Nicht nur Privatgärten öffneten ihre Pforten, auch am Georgshof, am Bauerngarten
auf dem Schultenhof und an der Reha-Klinik machten die mit Lageplänen
ausgerüsteten Radler und Fußgänger Station. Eine Reihe von Vereinen nutzte die
„Offene Gartenpforte“, um ihre Projekte vorzustellen und die Werbetrommel zu
rühren. So informierten sich die Gäste nicht nur über Kräuter, Kunst und Co. im
Garten, sondern auch über die Arbeit des Fördervereins „Barrierefreies
Mettingen“, des Fördervereins Altenheim Maria-Frieden sowie der Hospizgruppe.
Picknickkörbe konnten am Sonntag zu Hause bleiben. Wer auf der Tour durch die
Gärten Hunger oder Durst bekam, konnte sich an einigen Stationen bedienen.
Kuchen, Kaffee und kalte Getränke sorgten für volle Mägen und Kassen der
Vereine, denen die Erlöse zugutekommen. Wer bis zum Ende der „Gartenpforte“
durchhielt, machte sich am frühen Abend bei Sonnenschein auf den Heimweg.






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