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"Wir möchten zeigen, was in den Mettinger Haushalten alles
hängt und ganz viele Leute dazu bringen, in den Kunstspeicher zu kommen,
die sonst nicht kommen würden", erklärt Barbara Brüning vom
Förderverein Mettinger Schultenhof ihre Motivation für die Organisation
der "Mettinger Hängung".
"Wir möchten alle Mettinger ansprechen mitzumachen", bestätigt
Maria Luise König, Vorsitzende des Mettinger Kulturvereins, der die
besondere Ausstellung mit dem Förderverein im Kulturforum Mettingen
organisiert.
Sie habe sich im Museum Schloss Moyland am Niederrhein von dieser Art
der Hängung der Werke inspirieren lassen, erinnert sich Brüning.
Die Bilder sind nicht nach Wert, Technik oder Größe angeordnet,
sondern in der Reihenfolge ihres Erwerbs aufgehängt, die Wände
sozusagen mit Bildern tapeziert worden.
Nach dem Vorbild der Eremitage in St. Petersburg und anderer berühmter
Ausstellungen soll der Kunstspeicher auf beiden Etagen von der Decke bis
zum Fußboden in der Reihenfolge des Eintreffens mit Originalgemälden
oder Grafiken "behängt" werden. |