Pressereaktionen
Neue Osnabrücker Zeitung vom 24.06.2004
Karl-Heinz Käller stellt aus/Vernissage im Kunstspeicher gut besucht
Mettingen (pf)
Auf die
Reise geht es durch Masuren und die Toskana, über Kreta nach Mallorca.
Libellen fliegen vorbei und Marienkäfer, der Weg führt durch Moore
und Olivenhaine, passiert verwitterte Alte und Kinder mit großen
Kulleraugen. Die Fotografie Karl-Heinz Källers nimmt den Betrachter
huckepack und öffnet ihm neue ungeahnte Welten. Viele ließen sich
bei der Vernissage am Freitag vom "Querschnitt" der Käller´schen
Arbeiten bezaubern. Die Dielen im alten Kunstspeicher knarrten gewaltig unter
der Besuchermenge.
Freund und Fotoclubkollege Bartholomeus Vrijhdaghs beschrieb Källers Lebensphilosophie, in der Heimatverbundenheit eine entscheidende Rolle spielte, aber den Blick über den Tellerrand niemals verhindert hätte. "Sein Blick auf die Welt ist freundlich, aber nicht unkritisch," sagte Vrighdaghs, und gerader dieser Blick trage Sorge dafür, dass "aus Aufnahmen auch Bilder werden". In der Tat erzählen die ausgestellten Arbeiten ihre Geschichte, sie laden ein zum Betrachten, Bedenken, Bewundern, und stehen den Kunstwerken fähiger Maler in keiner Weise nach. "Karl-Heinz Käller versteht sich selbst als ernstzunehmenden Amateurfotografen. Als solcher erweitert er unseren Blick für Ungesehenes", fuhr Vrijdaghs fort. Liebe zum Detail, der Blick für das vielleicht Banale, zeichnet viele Fotografien aus. So, wie das Spinnenetz am Tor zum Friedhof. "Die meisten Menschen, hätten es nicht einmal bemerkt, Karl-Heinz Käller macht diese verborgene Schönheit ", kommentierte Bernhard Kötter für den Gastgeber, den Förderverein Mettinger Schultenhof, die Arbeiten des Mettingers. Mit Geschick hat der Fotograf das Arrangement der Arbeiten selber vorgenommen, knallroten Mohn und goldgelben Raps zum Weggefährten gelungener schwarz-weiß Fotografie gemacht. Lobende Worte für das Mettinger Urgestein fand Freitag auch Bürgermeister Helmut Kellinghaus, den tagtäglich eine Arbeit Källers im Rathaus an das Wesentliche erinnert. Der Titel: "Der Weg ist das Ziel".
Bis zum 3. Juli ist die Fotoausstellung "Querschnitt" samstags, sonntags und donnerstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.