SkulpTour 2001

Gabriele Staarmann

Ortsmarken

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Metall, Kunststoff, 1000 bis 2000 Stück

"Objektchen" in Herz- und Kleeblattform, auf Straßen und Plätzen verteilt, sowohl vor profanen und banalen als auch vor ehrwürdigen Bauten aus der Ortsgeschichte, mögen die Betrachter/innen an das Wappen der Gemeinde Mettingen erinnern.

Ihr Material ist "modern": Kunststoff oder Leichtmetall, ihre Botschaft eine alte: Wer will, kann die kleinen "Ortsmarken" als Symbole für Glück, Liebe, Gesundheit, Vitalität sehen.

Sie gehören zur Geschichte der Gemeinde, man kann sagen, zu ihrer "Vita". Wer sie findet, mag sich vielleicht an das Märchen vom "Sterntaler" erinnert fühlen und ein Glücksgefühl in sich aufkommen lassen. Oder denkt man vielleicht auch an Tretminen? Wer ihrer Spur folgt, kann ihnen - je nach Temperament - respektvoll ausweichen, sie liegen lassen und sich an dem ungewöhnlichen Bild erfreuen. Oder man kann sie aufheben, in der Hand halten und sich vielleicht mit den Passanten in ein Gespräch einlassen. So wird es über das Medium zu Kontakten zwischen den Menschen kommen, Einheimischen wie Besuchern.

Die "Ortsmarken" vitalisieren sozusagen die Kommunikation und wirken belebend wie Vitamine. Der Ort wird dank seiner eigenen Symbole zu einem Raum der Verständigung, zu einem freundlichen und erfreulichen Platz.

 Offensichtliches:

Aus "Ortsmarken" werden Fundstücke!

Die Vereinsvorsitzende Barbara Brüning stellte in ihrer Rede zur Eröffnung der SkulpTour 2001 die "Fundstücke" vor. 

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